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Warum uns die richtige Menge Sonne fit hält

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Der Ruf der Sonne ist schlechter, als er eigentlich sein sollte. Besonders bei Zeiten, in denen das Wetter auch bei uns mal gut ist, sollte man sich nicht verrückt machen lassen. Überall wird vor den Folgen von Sonnebestrahlung gewarnt. Wie bei allem, kommt es aber auf die Menge an. Hier zeigen wir mal ein Paar positive Seiten der Sonne, bei richtiger Dosierung.


UV-Strahlen schützen vor Tumoren

Leider stimmt es, dass zu viel Sonne die Wahrscheinlichkeit für einige Hautkrebs-Arten erhöht. Hingegen weisen viele Studien darauf hin, dass mit zunehmender UV-Bestrahlung das Risiko an einem Tumor innerer Organe zu erkranken abnimmt. Ein Grund könne sein, dass Sonne den Sauerstoffgehalt in den Geweben verbessert. Hilfreich, denn einige Krebsarten verlangsamen ihr Wachstum bei hohem Sauerstoffgehalt. Vermutlich ist der steigende Vitamin-D-Spiegel beim Sonnenbaden für den Schutz verantwortlich.


Serotonin hält schlank

Im Hellen wird die Bildung des Botenstoffes Serotonin angekurbelt. Das sorgt für Wohlgefühl und Ausgeglichenheit. Bei niedrigem Serotoninspiegel drohen miese Laune und Frust-Fressen, deswegen sollte man den Pegel hochtreiben. Das erklärt vielleicht die miese Laune vieler Menschen in Licht- und Sonnenschwachen Ländern. Einfach mal rausgehen und am Tageslicht bewegen, dann fällt es leichter, süßen Verlockungen zu widerstehen und die Laune steigt.


Mehr Licht = mehr Hormone = mehr Potenz

Melatonin unterdrückt bei Frauen den Eisprung und reduziert bei Männern die Spermienbildung, zudem macht es müde und träge. Helles Licht stoppt die Ausschüttung von Melatonin. Außerdem regt es gleichzeitig die Bildung Sexualhormonen in der Haut an. Das Licht für die Beeinflussung der Melatoninbildung, nimmt man übrigens durch die Augen auf und in der Zirbeldrüse im Hirn wird es verarbeitet. Also ab und zu mal die Sonnenbrille absetzen 😉


Leistungssteigerung

Wissenschaftler fanden heraus, dass regelmäßige Sonnenbäder die Ausdauer verbessern. Die effizientere Sauerstoff-Ausnutzung und die Steigerung des Glykogenvorrats in den Muskeln, sollen längere Belastungen möglich machen. Studenten-Untersuchungen (Universität Illinois – USA) ergaben, dass die Probanden mit regelmäßiger und leichter Lichtbestrahlung, nach zehn Wochen ihre Leistungsfähigkeit um 20 Prozent steigern konnten. Die anderen Studenten „im Dunkeln“ schafften nur ein Prozent.

Drei Sonnenbäder je 20 Minuten pro Woche reichen, um die Ausdauerleistungsfähigkeit spürbar zu optimieren. Da das in Deutschland nicht immer möglich ist, kann man im Winter auf Sonnenbänke mit UVA und UVB Bestrahlung ausweichen.

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