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Survival Tipps – Dinge die ein Mann zum Überleben in der Wildnis braucht

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Jeder von uns hat sich schonmal selbst die Frage gestellt, ob man in der Wildnis überleben könnte. Inspiriert vom Überlebenskampf von Leonardo DiCaprio im Film „The Revenant“, stellt man sich die Frage, ob der Büroalltag uns Männern die nötigen Überlebensinstinkte entzogen hat. Für den Fall, dass du es doch mal freiwillig oder unfreiwillig ausprobieren möchtest, der Natur ausgelifert zu sein, zeigen wir hier Dinge, die ein Mann zum Überleben in der Wildnis braucht. Selbst ist der Mann.

wildnis ausruestung gear

Tipp Nummer eins: Gear / Ausrüstung

Egal ob in der Wildnis oder zuhause. Ein Mann braucht gutes Equipment. Was in der Wildnis ungemein helfen würde, ist mindestens eines dieser Dinge dabei zu haben: Ein gutes Multifunktionstool – ein Wasserfilter – ein Seil – ein Zippo-Feuerzeug – ein gutes Messer und passende Kleidung mit richtigem Schuhwerk. Solltet ihr also einen Trip in die Wildnis planen, denkt mindestens an diese Dinge. Solltet ihr ohne diese Dinge in der Wildnis gelandet sein, helfen vielleicht die folgenden Tipps.


wildnis alufolie

Tipp Nummer zwei: Multitalent Alufolie

Alufolie gehört normalerweise nicht zu den Dingen, die man immer bei sich hat. Vielleicht ändert sich das, mit den folgenden Verwendungsmöglichkeiten und wird bestandteil deines Equipments.
  • Topf-Ersatz: Da Alufolie nicht verbrennt, ist sie perfekt zum Kochen und garen von Lebensmitteln geeignet. Entweder zu einer topfähnlichen Schale formen oder die Lebensmittel hineinwickeln und direkt in die Glut legen.
  • Isolation gegen Kälte: Als Unterlage zum Liegen, Unterhemd, Handschuhe oder als Mütze: Alufolie isoliert wärme und lässt sich leicht formen. Zudem ist sie dazu noch wasserdicht.
  • Signale geben: Alufolie reflektiert auf der Oberfläche Licht und wird vom Radar wahrgenommen. Somit könnte man auf sich Aufmerksam machen.


kiefer triebspitzen

Tipp Nummer drei: Essen

Man findet in der Natur unterschiedliche Dinge. Einige kann man essen, einige können dich vergiften oder dir anderweitig schaden zufügen. Hier einige Dinge die man vielleicht unterwegs findet.
  • Brennesseln: Als Tee, Salat oder abgekocht – schmeckt dann ähnlich wie Spinat.
  • Löwenzahn: Die Blätter als Salat, die Wurzeln schmecken abgekocht wie Karotten.
  • Baumrinde: Das innere weiße in Streifen schneiden und kochen.
  • Nüsse: Haselnüsse, Bucheggern, Edelkastanie usw. sind ungefährlich und fetthaltig.
  • Schilfwurzeln: Oft an Gewässerufern zu finden und enthalten viel Stärke. Schilf ganz unten am Grund herausziehen, die Halme könnten scharf sein.
  • Birkensaft: Birke anritzen und Saft trinken
  • Kiefer: Kalorien- und Vitamin C-Liferant im Wald. Die Blüten sind essbar, die Nadeln auch und enthalten viel Öl, das Harz und die Innenrinde junger Äste könnt ihr auch zu euch nehmen.
PS: Niemals etwas essen, was man nicht kennt!


angeln in der wildnis

Tipp Nummer vier: Angeln

Solltet ihr in der Nähe eines Gewässers sein, könnt ihr versuchen Fische zu fangen. Ohne eine Angel oder ähnliches Equipment wird das jedoch schwierig. Eine Möglichkeit ist die T-Shirt Methode. Einfach ein T-Shirt nehmen und ein Ende zuknoten. Endwerder auf die Oberfläche des Wassers spucken, oder kleine Steine in das T-Shirt geben. Dann versuchen die offene Seite des T-Shirts zu schließen um damit kleine Fische zu fangen. Sollten die Fische zu kein zum Essen sein, kann man diese auch als Köder zum Fangen größerer Fische verwenden. Das erfordert allerdings viel Geduld und Geschick.


sonne orientierung wildnis

Tipp Nummer fünf: Orientierung

Diese Dinge helfen dir, um ohne Kompass und Google Maps die Richtige Himmelsrichtung herauszufinden:
  • Die Sonne: Osten und Westen können morgens oder abends anhand von Aufgang und Untergang identifiziert werden. PS: Wie schon im Kindergarten gelernt – (…) im Norden ist sie nie zu sehen.
  • Die Uhr Methode: Mit Hilfe einer analogen Armbanduhr kann man ebenfalls Norden und Süden bestimmen. Richtet den Stundenzeiger so aus, das er zur Sonne zeigt. Nun den Winkel zwischen 12 Uhr und dem Stundenzeiger halbieren. In dieser Richtung liegt Süden. PS: Diese Orientierungshilfe funktioniert super in Europa, umso näher man an den Äquator kommt, desto ungenauer wird es.
  • Die Natur beobachten: Auf der Nordseite haben Bäume meist weniger Äste und sind feuchter. Deswegen wachsen dort mehr Moose und Flechten. Auf der Südseite sind sie dichter bewachsen, Früchte sind reifer. Im Winter schmlizt hier der Schnee schneller.


wasserfall wildnis wasser

Tipp Nummer sechs: Wasser

Wasser aus schnell fließenden Gewässern ist im allgemeinen sauberer, als solches aus langsam fließenden oder stehenden. Klares Wasser ist natürlich vorzuziehen. Zu kaltes Wasser sollte vor dem Genuss erwärmt werden. Ist dies nicht möglich, nur sehr langsam trinken, da es den Kreislauf anstrengt.

Um schmutziges Wasser zu filtern, sind kommerzielle Wasserfilter oder spezielle Filtertabletten am besten. Sowas steht aber oft nicht zur Verfügung. Verunreinigtes Wasser bekommt man sauberer, indem man es durch eine mit Sand gefüllte (frische) Socke filtert. Allerdings hilft dies nicht gegen Krankheitserreger. Diese tötet man optimal durch abkochen. Meerwasser enthält leider zu viel Salz und ist daher nicht trinkbar. Es zu entsalzen ist sehr schwierig, ohne es zu gefrieren. Denn Wassereis ist salzarm, selbst wenn es aus Salzwasser entstand. Die äußere Schicht des Eises sollte man wegkratzen, den Rest auftauen.


asche insekten

Tipp Nummer sieben: Schutz vor Insekten

Sollte ein Feuerzeug vorhanden sein oder irgendwie ein Lagerfeuer gelungen sein, kann man die Asche auch noch wie­der­ver­wen­den. Denn sie ist ein wunderbares Mittel zum Schutz vor Insekten. Vor dem schlafen gehen, die Asche um sich herum verstreuen oder mit Wasser vermischt seinen Körper einreiben.


Mann muss ja nicht gleich, wie Leo, in einem Pferdekadaver übernachten. Diese Tipps aus unserem ersten Survival Guide könnten aber schon helfen, mit der Natur zusammen das Leben in der Wildnis zu erleichtern.

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